ALPINE Bau GmbH und die RZDstroy grĂĽnden am 29. Jänner 2010 im Beisein von Herrn Vladimir Yakunin, Präsident der russischen Eisenbahn, und Herrn Ing. Dietmar Aluta-Oltyan, MiteigentĂĽmer und Aufsichtsvorsitzender der ALPINE, ein Joint Venture mit dem Namen “Alpine-RZDstroy GmbH”, mit Sitz in Wien. Es wird auch eine Repräsentanz der Gesellschaft in Moskau errichtet. Ziel der Gesellschaft ist die Akquisition, Angebotserstellung und Abwicklung von projektspezifischen Infrastrukturprojekten auf dem Gebiet der russischen Föderation, in Ă–sterreich und dritten Ländern.
Das Gemeinschaftsunternehmen wird paritätisch geführt. Als Geschäftsführer fungieren Alexey Konovalov (RZDstroy) und Andreas Schökel (ALPINE). Mitglieder des Aufsichtsrates sind Oleg Toni, Vizepräsident der russischen Bahn, Evgeny Dorot (RZDstroy) und die ALPINE Geschäftsführer Christian Trattner und Roman Esterbauer.
Schwerpunkt des Joint Ventures wird die gemeinsame Projektarbeit sein. Vereinbart wurde bereits die Zusammenarbeit bei den Projekten Alptransit Brenner Baulos A1 – Grundausrüstung, Tirol, und beim Bau von zwei Tunnels in Sotchi, Region Krasnodar, Russische Föderation, die im Zuge der Ausführung der Olympischen Spiele 2014 errichtet werden.
Die RZDstroy ist ein Tochterunternehmen der russischen Bahn. Der Fokus ihrer Geschäftstätigkeit liegt auf der Planung und Umsetzung von Bahnprojekten innerhalb der russischen Föderation. Das Unternehmen ist aber auch im Hochbau tätig, sodass sich das Joint Venture nicht nur auf Bahnprojekte beschränkt. Die RZDstroy erzielte 2008 einen Umsatz von rd. 2 Mrd. EUR und beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter.
Die ALPINE Bau GmbH hat eine große Expertise im Bau von Tunnel und Bahnprojekten und ist mit einer Bauleistung von rund 3,5 Mrd. Euro im Jahr 2008 und 15.530 Mitarbeitern zweitgrößter Baukonzern Österreichs.




