Auftraggeber: ASFINAG
Bauzeit: 2007 – 2011
Standort: Traismauer, Niederösterreich
Land: Österreich
Im Zuge der Verbindung der „S33 Kremser Schnellstraße“ im Süden und „S5 Stockerauer Schnellstraße“ im Norden errichtet die ALPINE das Baulos “Großbrücken”, bestehend aus der Vorlandbrücke Süd (330 m), der 360m langen Donaubrücke (Strombrücke) und der Vorlandbrücke Nord (460 m).
Die Vorlandbrücke (der Zubringer zur eigentlichen Donaubrücke) Süd läuft über 10 Felder mit Einzelspannweiten von maximal 35 m. Die 13-feldrige Vorlandbrücke Nord hat ebenfalls Regelstützweiten von 35 m, wobei das Feld über die Krems eine Spannweite von 45 m aufweist. Die Gründung der beiden Brücken erfolgt auf Großbohrpfählen DM 120 mit darüberliegendem Pfahlrost und Rundstützen mit bis zu 15 m Höhe. Die
abschnittsweise (feldweise) Herstellung des Tragwerks erfolgt mittels Vorschubrüstung.
Das Kernstück des gesamten Bauloses „Großbrücken“ bildet zweifelsohne die Donaubrücke mit einer Gesamtlänge von ca. 360,00 m, wobei die Einzelstützweiten 100, 160 und 100 m betragen. Die beiden Strompfeiler werden in Ufernähe zwischen zwei Pontons über einer Trägerkonstruktion „hängend“ gefertigt, anschließend zum Pfeilerstandort transportiert und dort im ca. 13 m tiefen Wasser auf den Grund abgesenkt. Im Anschluss daran werden die Pfahlbauer je Pfeiler 48 Bohrpfähle mit einer Länge von ca. 40 m in Tag- und Nachschicht herstellen. Die Materialversorgung sowie die gesamte Bedienung erfolgt dabei von einem 90 m langen Pontonschiff, welches quer zur Donau situiert wird und über eine Brücke mit dem Ufer verbunden ist. Die Tragwerksherstellung erfolgt ausgehend von den Hammerköpfen im Freivorbau, wobei die maximale Abschnittslänge 5,20 m beträgt.
Technische Daten
Vorlandbrücke Nord: 460 m
Strombrücke: 360 m
Vorlandbrücke Süd: 330 m
Pfähle: 13.000 m
Konstruktionsbeton: 55.000 m³
Bewehrung: 7.000 t
Spannstahl Intern: 621 t
Spannstahl Extern: 170 t
Abdichtung: 36.000 m²











