Auftraggeber: FCC Construcción S.A. – Madrid Edificación III
Bauzeit: 11.2007 – 09.2008
Standort: Madrid
Land: Spanien
Kurzbeschreibung und Highlights
Direkt im Herze von Madrid – königlicher Palast und Kathedrale La Almudena stehen auf der Anhöhe deren Abhang zum Park Campo de Moro und zum Fluß Manzanares führt – gleichzeitig der älteste Siedlungsbereich von Madrid – für das Museum wurde eine bis zu 33m hohe Baugrube direkt unterhalb der Kathedrale und des Platzes zwischen Kathedrale und Palast erstellt – Einschnitt in den Abhang, daher nur 3-seitige Baugrube Baugrubensicherung als überschnittene Bohrpfahlwand DN150 (Ausführung spanische Firma) mit vorgespannten temporären Litzenankern gesichert.
Leistung der GPS
Herstellung der Verankerung mittels vorgespannter Litzenanker.
– 6 Niveaus an Ankern – Lasten bis 180 to – bis 12 Litzen – Längen bis 42 m – Bohrdurchmesser 150 und 170mm – gesamt knapp 500 Anker – Untergrund zuerst anthropogene Anschüttung dann sogenannter „Tosco“ spezieller Madrider Boden – Sand, schluffig, bemerkenswert die für bindige Böden sehr hohen Ankerlasten, Prüflasten bis 2500 kN– von der GPS wurden Alle Anker erfolgreich versetzt und gespannt. Kürzester Abstand Gebäude – Baugrube 2m.
Neben technischer Herausforderung die Lasten in Boden mit tlw. hohem bindigen Anteil abtragen zu können zusätzliche Erschwernis durch archäologische Ausgrabungen – Unterbrechung der Bohrarbeiten tag- und wochenweise. Ausführung Ende Nov. 07 bis Anfang Sept. 08 aufgrund der häufigen Unterbrechungen – alle Anker mit nur einer Geräteeinheit gebohrt – Tagesleistungen bis 150m zusätzlich für die Überdachung der Ausgrabungen der maurischen Burg (alcázar) GEWI-Pfähle zwischen den ältesten Mauern in Madrid auf engstem Raum (minimale Breite ca. 1,5m) mit einer Tiefe bis 18m, zwischen 2 Ankerniveaus (theoretischer Achsabstand zu Anker 1m) hergestellt. Verformung der Baugrube auf Seite der Kathedrale mit Stand Nov. 08 wenige Millimeter im Kopfbereich.







