Auftraggeber: ASFINAG
Bauzeit: Ende 2009 – Herbst 2013
Standort: Entlang der A9 Pyhrn-Autobahn, OÖ, Steiermark
Land: Österreich
Entlang der A9 Pyhrn-Autobahn, eine der wichtigsten Transitwege nach Südosteuropa wird der Bosrucktunnel, der bis dato einen Flaschenhals der A9 Pyhrn Autobahn darstellt, durch den Bau der zweiten Weströhre mit einer Gesamtlänge von 5,5 km erweitert.
Der Bosrucktunnel (Oströhre) unterfährt das 1992m hohe Bosruckmassiv zwischen dem Talschluss des Teichltales auf der oberösterreichischen Seite und dem Ennstal bei Ardning auf der steirischen Seite.
Zwischen der bestehenden Oströhre und der geplanten Weströhre (Länge 5.425m) verläuft achsparallel der sogenannte „Lüftungs- und Entwässerungsstollen“. Der Tunnelvortrieb erfolgt in konventioneller Tunnelbauweise (Sprengvortrieb, mechanischer Vortrieb) nach der Österreichischen Tunnelbaumethode mit Kalottenvortrieb und nachlaufendem Strossen- und Sohlausbruch von beiden Portalen aus. Die Sicherung wird je nach angetroffenen Gebirgstypen mittels Spritzbeton, Baustahlgittermatten, Stahlbögen und entsprechender Ankerung durchgeführt.
Das Ausbruchsmaterial von insgesamt rund 700.000m³ tunnelfest wird Großteils in Deponien verführt – ca. 1/3 verwendet man für Schüttungen des neu zu errichtenden Schwerpunktrastplatzes Pyhrn-Priel wieder.
Technische Details
Tunnellänge: ca. 5.5 km
Fahrbahnbreite: ca. 7,50 m
Fahrbahnbelag: Betondecke
Gesamtausbruch: ca. 770.000 m³ (tunnelfest)
Baumethode: Neue Österreichische Tunnelbaumethode













