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	<title>ALPINE Bau GmbH &#187; Architektur</title>
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		<title>Bauen für die Kunst</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 13:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alpine</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf mehr als tausend Quadratmetern Leinwand sind die Kämpfe der dritten Berg Isel Schlacht vom 13. August 1809 spektakulär dargestellt. Das Panorama zeigt, was den Mythos Tirol ausmacht: Landschaft und Menschen, der unbändige Drang nach Freiheit und die enge Verbindung <em>nach oben</em>. Das Kolossalgemälde ist mit drei anderen Gemälden weltweit das letzte, das nahezu vollständig und unverändert in seiner Originalform erhalten ist und gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Innsbruck.</p>
<p>Für die Translozierung von seinem ursprünglichen Platz in der Rotunde am Fuße der Hungerburgbahn musste das Riesenrundgemälde an einer Naht geöffnet werden, anschließend wurde es mit der Farbschicht nach außen auf eine eigens konstruierte riesige Transportrolle gewickelt. Die mit einem Plastikmantel umhüllte Rolle wurde auf einen 17 Meter langen Sattelschlepper geladen und mit sachten 20 km/h in ihre neue Bleibe gebracht. Das war Nervenkitzel pur für den Lkw-Fahrer Rene Mair aus Kufstein &#8211; mit einer Versicherungssumme von 2,5 Millionen Euro die wertvollste Fracht die er je transportieren durfte &#8211; berichtet die Kronen Zeitung vom 11.09.2010.</p>
<p>Gute Nerven benötigten auch die Kranführer: das 12 Meter lange Objekt musste hochkant durch eine 2 x 2 Meter große Öffnung im Dach des Gebäudes gehoben werden. Sechs Männer koordinierten das Einheben des Gemäldes per Funk. Nach weniger als 10 Minuten war das Panoramagemälde an seinem neuen Platz angelangt.</p>
<p>Auch die Errichtung des Museumbaus war in mehrfacher Hinsicht anspruchsvoll – die besondere topografische und städtebauliche Lage am Berg Isel und die Beziehung zum denkmalgeschützten Kaiserjägermuseum erforderten viel Fingerspitzengefühl. Zudem weist der untere Teil des Gebäudes einen runden Grundriss auf, um das Panoramabild möglichst originalgetreu unterbringen zu können. <em>„Tiroler sind das Bauen in Hanglagen gewohnt.“</em> berichtet ALPINE-Bauleiter Elmar Leitner. „<em>Ein runder Bau mit viel Sichtbeton ist dennoch eine Herausforderung.“</em> Das Gebäude mit einem Umfang von 102 Metern und einer Höhe von 16 Metern wurde unterirdisch an den historischen Bestandsbau angebunden und bildet nun mit dem bestehenden Altbau und dem im Zentrum liegenden Andreas-Hofer-Denkmal ein Ensemble.</p>
<p>Die Eröffnung des Panorama Tirol findet am 12. März 2011 feierlich statt.</p>
<p><a href="http://www.tiroler-landesmuseen.at/" target="_blank">&gt;&gt; Tiroler Landesmuseeum</a><br />
<a href="http://www.bergisel.at/" target="_blank">&gt;&gt; Bergisel</a><br />
<a href="http://www.tiroler-landesmuseen.at/html.php/de/das_tirol_panorama/das_tirol_panorama" target="_blank">&gt;&gt; Eröffnungsprogramm Panorama Tirol</a> </p>
<p>Videos:</p>
<p><strong>Die Restaurierung</strong></p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="424" height="269" src="http://www.youtube.com/embed/SF6vXf5UQ0o" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> </p>
<p><strong>Die Translozierung</strong></p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="424" height="269" src="http://www.youtube.com/embed/triXvoIgA48" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> </p>
<p>Foto: Tiroler Landesmuseen / Urheber: mmdesign</p>
<p><em>Mehr über das Thema Kunst und Bauen erfahren Sie in der Ausgabe 2.2010 unseres Konzernmagazins INSIDE.</em></p>
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		<title>Sport bewegt</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 12:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alpine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<description><![CDATA[Sport ist zum Massenphänomen, zur Eventindustrie &#8211; und damit zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden. In den Industrieländern trägt er im Schnitt rund zwei Prozent zur Wirtschaftsleistung bei. In Österreich werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sport ist zum Massenphänomen, zur Eventindustrie &#8211; und damit zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden. In den Industrieländern trägt er im Schnitt rund zwei Prozent zur Wirtschaftsleistung bei. In Österreich werden mehr als 7 % des Bruttoinlandsproduktes über den Sport erwirtschaftet. In Deutschland steuert allein der Profi-Fußball 0,2 % zum BIP bei. Hunderttausende Arbeitsplätze stehen direkt oder indirekt mit dem Thema Sport in Verbindung. Von der Wirtschaftkrise bleibt die Branche eher unbehelligt – für die nächsten Jahre kann erneut ein kräftiges Wachstum erwartet werden.</p>
<p>Sport lässt aber nicht nur Geldströme fließen, er bringt auch darüber hinaus einiges in Bewegung. Es ist unbestritten, dass sich die Geschwindigkeit der soziokulturellen Entwicklung einer Stadt, eines Landes oder einer Region etwa durch sportliche Großereignisse erhöhen lässt. Derzeit blickt etwa ganz Afrika gen Süden und hofft, dass die Wirkung der Fußball-Weltmeisterschaft über die Landesgrenzen Südafrikas hinausreichen wird.</p>
<p>Dort hat die WM bereits eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur – und damit einen langfristigen Nutzen &#8211; mit sich gebracht. So wurde etwa ein groß angelegtes Programm zur Modernisierung und Erweiterung der Strominfrastruktur des Landes in Angriff genommen. Telekommunikations- und Transportnetzwerke wurde massiv ausgebaut. Pünktlich zur WM wurde die erste Hochgeschwindigkeitszugstrecke in Afrika eröffnet.</p>
<p><strong>Sportliche Sehenswürdigkeiten<br />
</strong>Zehn südafrikanischen Metropolen haben durch den Neu- und Umbau der WM-Stadien neue Wahrzeichen erhalten. Die Sportarenen haben das Gesicht der WM deutlich geprägt. Modernstes Design, High-Tech und die kulturelle Tradition der Region wurden hier sinnvoll zusammengebracht. So erinnert etwa das größte Stadion Afrikas – die Soccer City in Johannesburg – von außen an das traditionell afrikanische Trinkgefäß, die Kalebasse. Auch andernorts sind Stadionbauten zu bekannten Symbolen und architektonischen Sehenswürdigkeiten geworden, man denke etwa an das Bird’s Nest in Beijing oder die Allianz Arena in München.</p>
<p>Die Allianz Arena, von ALPINE zwischen 2002 und 2005 errichtet, ist mittlerweile zur Pilgerstätte für Fußball- und Architektur-Fans geworden. Die Fassade, die unter Verwendung hochinnovativer Technologien hergestellt wurde, hat sich zu einer Attraktion entwickelt, die das Fußball- und das Fachpublikum gleichermaßen begeistert. Sie besteht aus knapp 3000 Luftkissen aus nur 0,2 mm dünner Folie und kann durch 4.000 speziell entwickelte Sonderleuchten in Rot, Blau und Weiß beleuchtet werden. Die Membranen sind selbstreinigend, werden ständig belüftet und wiegen nur ein 30stel so viel wie Glas.</p>
<p><strong>Österreich spielt international mit<br />
</strong>Heimische Unternehmen spielen in der internationalen Sport-Liga ganz vorne mit. Produkte und Know-how aus Österreich sind in der Sport- und Event-Industrie äußerst gefragt. So besteht die auffällige Fassade der Soccer City Johannesburg etwa aus Salzburger Glasfaserbetonplatten. Die Vorarlberger Doppelmayr Gruppe ist Weltmarktführer im Bereich Seilbahnen und hat Seilbahnsysteme in über 80 Ländern realisiert. Und an der Errichtung und Modernisierung von Skigebieten in der Türkei und in Afrika sind gleich mehrere österreichische Unternehmen beteiligt.</p>
<p>ALPINE gehört im Bereich Stadionbau ebenfalls zur Weltspitze. Neben der Errichtung der Allianz Arena, gehört zum Beispiel der Bau des Dubai Cricket Stadions zu Prestigeprojekten des Unternehmens. Anlässlich der Fußball-EM 2008 wurden die Red Bull Arena in Salzburg und das Tivoli-Stadion in Innsbruck von ALPINE in ARGE um- und das Wörthersee-Stadion in Klagenfurt neu gebaut. Für die Austragung der EURO 2012, die in Polen und der Ukraine stattfinden wird, entstehen derzeit spektakuläre neue Stadien in Danzig und Warschau.</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit im Stadionbau</strong><br />
Einer neuen Herausforderung stellt sich ALPINE mit dem Bau des neuen Fußballstadions für St. Pölten. Hier werden neue Maßstäbe im Bereich Nachhaltigkeit gesetzt, das Stadion soll das umweltfreundlichste Österreichs werden und sich durch eine hohe Energieeffizienz auszeichnen. Als ökologischer, nachwachsender Baustoff findet Holz dabei großzügig Verwendung – der optische Eindruck des Entwurfs ist durch die hölzerne Dachkonstruktion geprägt &#8211; und soll eine familienfreundliche Atmosphäre schaffen.</p>
<p>Geplant sind etwa 8.000 Sitzplätze sowie fünf VIP-Logen mit einem Business-Club für über 800 Ehrengäste. Darüber hinaus wird es ein Restaurant mit Fan-Shop und einen eigenen Kindergarten geben. Im Frühjahr 2011 werden die Bauarbeiten, nach erfolgter Umweltverträglichkeitsprüfung, beginnen. Die Fertigstellung ist für 2012 geplant. Der Auftragswert des Projektes beläuft sich auf 18,3 Mio. Euro netto.</p>
<p><em>Visualisierungen Stadion St. Pölten:<br />
</em>
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			[Mit PicLens anzeigen]		</a>
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</p>
<p><em>Headerfoto: Allianz Arena München</em></p>
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		<title>Österreich auf der EXPO 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 06:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alpine</dc:creator>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun wurde sie endlich eröffnet: Die Weltausstellung der Superlative. China hat keine Kosten und Mühen gescheut, um mit der EXPO im eigenen Land alle Rekorde zu brechen und lädt unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun wurde sie endlich eröffnet: Die Weltausstellung der Superlative. China hat keine Kosten und Mühen gescheut, um mit der EXPO im eigenen Land alle Rekorde zu brechen und lädt unter dem Motto „Better City, Better Life“ die ganze Welt in seine wichtigste Wirtschaftsmetropole ein. Kaum ein Land auf dem Erdball hat diese Einladung ausgeschlagen: Selbst die USA, die auf Privatsponsoren ausweichen musste, da die Finanzierung von EXPO-Pavillons durch öffentliche Gelder gesetzlich verboten ist, und Nordkorea sind vertreten und feiern damit ihr Weltausstellungs-Debüt.</p>
<p>Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und EXPO-Regierungskommissär Hannes Androsch haben den österreichischen Pavillon eröffnet, der eine Visitenkarte für Österreichs High-Tech-Leistungsfähigkeit darstellt und von der chinesischen Tochtergesellschaft von ALPINE – Alpine Mayreder Construction Co. Ltd. &#8211; als Generalunternehmer errichtet wurde. Form und Funktionalität des Gebäudes sind visionär, baulich und technologisch hat man hier auf dem allerneuesten Stand gearbeitet. Finanziert wurde das Projekt zu drei Vierteln vom Wirtschaftsministerium (BMWFJ) und zu einem Viertel von der Wirtschaftskammer Österreich.</p>
<p>Allein der architektonische Entwurf der Architekturbüros SPAN und Zeytinoglu Architects ist zukunftsweisend. In dem biomorphen Baukörper mit seinen fließenden Strukturen findet sich auf 2.000 m² kaum eine geradlinige Form. Die Architektur basiert auf einer komplexen Software, die in dieser Form weltweit erstmals zum Einsatz kam, und das Verhalten von Schall im Raum simuliert. Was so organisch wirkt, geht auf komplizierte mathematische Berechnungen zurück. Dabei ging es in der Planung nicht nur um Design, sondern auch um Funktionalität: Der geschwungene Raum unterstützt das Fließen des Besucherstromes durch das Gebäude.</p>
<p>Ebenfalls minutiös berechnet werden musste die dreidimensional gekrümmte Außenhülle des Pavillons. Das gesamte Gebäude ist von einer schimmernden Porzellanhaut überzogen. Für diesen Effekt wurden ca. 5 Millionen chinesische Fliesen, die in Weiß- und Rottönen changieren, nach einem exakt errechneten Plan aufgebracht. Nur so konnte erreicht werden, dass die Verkleidung der komplex gekrümmten Fläche nahtlos wirkt, obwohl das Gegenteil der Fall ist.</p>
<p>Die Umsetzung des anspruchsvollen architektonischen Konzeptes hat ALPINE mit innovativer Technik und modernstem Know-how gemeistert. Alle baulichen Elemente der Stahlkonstruktion, der Fassaden-Unterkonstruktion und der Fassadenhaut mussten vorab in 3D Modellen dargestellt werden, um sicher zu stellen, dass die einzelnen Bauelemente exakt ineinanderpassen und das Gesamtbild der Fassade wie geplant hergestellt werden konnte. Für die Erstellung der Hauptfassade an der Südseite – dem „showpiece“ des Pavillons – wurde alle 60cm ein Schnitt durch die Fassade erarbeitet, der den Handwerkern vor Ort die notwendigen Maße und Details für die Ausführung lieferte. Die gesamte Fassade wurde derart vor Ort erstellt, nichts wurde vorgefertigt.<br />
Das futuristisch anmutende Interieur und die extravaganten Stützenverkleidungen im Restaurant stellen ein weiteres Highlight des Pavillons dar. Sie wurden mit speziellen elektronisch gesteuerten CNC-Maschinen aus EPS (Expandiertes Polystyrol) in Österreich hergestellt. Die Oberfläche wurde mit einer Polymerschicht versehen und mit einer Hochglanzlackierung endbehandelt. Die bis zu 6m langen Möbelstücke wurden schließlich in Einzelteilen verpackt, verschifft und nach Eintreffen zusammengebaut und installiert.</p>
<p>Für die Entwicklung und Installierung des Multimediasystems war ALPINE ebenfalls verantwortlich und hat sich damit einer echten Herausforderung gestellt. Österreich präsentiert sich auf der EXPO 2010 multimedial und interaktiv. Unter dem Motto „Sinne im Gleichklang“ erwartet den Besucher eine Fülle an Sinneseindrücken, die Virtualität und Realität zu einem umfassenden Gesamterlebnis zusammenführen. Wände, Böden und Decke werden mit hochauflösenden Bildern bespielt. Im gesamten Innenraum installierte Sensoren und Kameras registrieren jede Bewegung und steuern interaktiv die virtuellen Welten in vier verschiedenen Erlebniszonen. Dabei führt der Weg den Besucher durch die Hochgebirgswelt der Alpen und eine frische Waldlandschaft, vorbei an einem Bachbett und einem See, hinein in den urbanen Lebensraum Wien. Die Umgebung lädt dabei dazu ein, selbst aktiv zu werden, interaktiv einzugreifen oder Informationen durch Berührung abzurufen.</p>
<p>Der technische Aufwand für dieses effektvolle Gesamterlebnis ist enorm und wurde in enger Zusammenarbeit mit einem renommierten österreichischen Multi Media Unternehmen umgesetzt. Im Technik-Center des Pavillons stehen 7 Server, im Gebäude wurden 73 Projektoren installiert. Der Einbau der Projektoren in Decken und Wände – kein Projektor ist von außen sichtbar – erforderte einen immensen Koordinationsaufwand mit den laufenden Bauarbeiten, insbesondere durch die beengten Platzverhältnisse. Um die abgespielten Bilder an den fließenden Raum anzupassen, wurden eigene Tools entwickelt, die für die Entzerrung der abgespielten Clips sorgen. Die Übergänge zwischen zwei Projektionen wurden pixelgenau justiert. Hochwertige Mehrkanal-Tonsysteme liefern Effekte im Surround-Sound und liefern dem Besucher auch akustisches Feedback.</p>
<p>Neben allen baulichen und technischen Herausforderungen, die es zu bewältigen galt, war die Errichtung und Ausstattung des österreichischen Pavillons auch eine logistische Meisterleistung. Strenge Sicherheitsvorkehrungen und Zugangskontrollen für Personal und Material, die komplizierte und zeitaufwändige Import-Abwicklung durch einen von der EXPO nominierten Spediteur und umfassende EXPO-spezifische Vorschriften erforderten die Bildung eigener Teams, die ausschließlich mit der Bewältigung dieser Anforderungen betraut waren.</p>
<p>Angesichts all der Herausforderungen, die der Bau des österreichischen EXPO-Pavillons an ALPINE gestellt hat, darf die zeitgerechte Fertigstellung zur vollen Zufriedenheit des Kunden als eine bemerkenswerte Leistung bezeichnet werden. Und die Arbeit hat sich gelohnt: Im – natürlich inoffiziellen – Ranking der schönsten Pavillons ist Österreich unter den ersten fünf.</p>

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Austrian pavilion - EXPO Shanghai" rel="lightbox[shanghai-expo-2010]"  rel="lightbox[15313]">
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		<title>Zwischen Architektur und Konstruktion</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 10:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>presse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudehülle]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch das Anbringen der 2760 luftgefüllten Membrankissen auf der Kunststoffhülle der von ALPINE erbauten Allianz Arena in München war eine Herausforderung – sie ist mit 66 500 m2 die größte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch das Anbringen der 2760 luftgefüllten Membrankissen auf der Kunststoffhülle der von ALPINE erbauten Allianz Arena in München war eine Herausforderung – sie ist mit 66 500 m2 die größte Membranhülle der Welt. Zudem kann das Fußballstadion mit rund 25 000 Leuchtstoffröhren in den Kissen farblich an die jeweiligen Vereinsfarben der spielenden Mannschaften angepasst werden.</p>
<p>Doch nicht nur die Ästhetik allein ist der bestimmende Faktor: Sich selbst anpassende Gebäudehüllen, die sich an den Licht- und Temperaturverhältnissen orientieren und damit komfortables Wohnen und Arbeiten ermöglichen, sind durch hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Materialforschung möglich geworden. Die Gebäudehüllen beeinflussen die Lichtdurchlässigkeit, den Energiehaushalt (Absorption, Reflexion, Speicherung), das Innenraumklima, die Lüftungs-, Akustik-, und auch Farbeigenschaften, um so ein veränderbares und anpassungsfähiges Ganzes zu bilden.</p>
<p>Das ILEK „Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren“ in Stuttgart schafft eine Schnittstelle zwischen den Disziplinen Architektur und Bauingenieurwesen. Eines der Forschungsgebiete des ILEK ist das „Entwerfen adaptiver Systeme“ &#8211; dabei konnten durch die Nutzung von chemischen und physikalischen Funktionsprinzipien in Multilayersystemen hervorragende Innovationen vorgestellt werden.<br />
Die Materialien bestehen aus selbsttätigen oder gesteuerten Elementen oder Systemen mit unterschiedlichen Funktionen und Reaktionsmöglichkeiten, die in Raum- und Gebäudehüllen Verwendung finden. Zum Sonnenschutz in Glasfassaden werden beispielsweise thermotrope Schichten verwendet – sie verändern ihre optische Eigenschaft mit steigender Temperatur von transparent auf transluzent. In einem reversiblen Prozess schalten sie selbsttätig von einem klaren in einen stark streuenden, weiß eingetrübten Zustand. Dadurch wird eine starke Mehrfachstreuung und diffuse Transmission von Licht gewährleistet.</p>
<p>Elektrochrome Materialien werden in einen Zwischenraum der Glasfläche eingebracht und sind in ihren Farbeigenschaften durch angelegte elektrische Spannungen reversibel veränderbar. Die Eigenschaft von elektrochromen Materialien, den Lichtdurchlass je nach angelegter Gleichspannung zu ändern wird ausgenutzt. Elektrische Ladungen werden an eine mikroskopisch dünne Beschichtung auf der Glasoberfläche abgegeben, dadurch ändert es seine Farbe.</p>
<p>Auch mit Flüssigkristallen kann die Transmissionseigenschaft und die Energieabsorption in einem Fenstermodul variabel verändert werden. Die Prototypen für die Erforschung der Einsetzbarkeit von stufenlos in der Lichttransmission schaltbaren Elementen auf Flüssigkristallbasis sind bereits hergestellt worden und werden derzeit eingehend auf ihre Praxistauglichkeit untersucht.</p>
<p>Derzeit wird die Ausstellung<br />
<strong><a href="http://www.wienerstaedtische.com/group/sponsoring-csr/architektur-im-ringturm/aktuelle-ausstellung/" target="_blank">„Skizzen für die Zukunft“ </a>(bis 16. Oktober 2009)<br />
<em>forschen // entwerfen // konstruieren </em></strong><br />
von Werner Sobek, Leiter des ILEK und Inhaber des Mies van der Rohe-Lehrstuhls am Illinois Institute of Technology, im Wiener Ringturm gezeigt. Sobek ist als „forschender, entwerfender und konstruierender Ingenieur“ – in Zusammenarbeit mit namhaften Architekten – bei der Erstellung von oft spektakulären Konzepten ebenso wie als Architekt mit eigenständigen Projekten und viel beachteten Bauten in Erscheinung getreten.</p>
<p>Links:<br />
<a href="http://www.uni-stuttgart.de/ilek" target="_blank">ILEK &#8211; Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren</a></p>
<p>Fotoquelle:<br />
<em><strong>Post Tower Bonn, 1999–2000 </strong>© HG Esch, Hennef</em></p>
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